## ================================================================================================ ## Deutsche Übersetzung von username map (G) ## Original: http://samba.org/samba/docs/man/smb.conf.5.html#USERNAMEMAP ## ================================================================================================ ## Dies ist eine Übersetzung des username map (G) Abschnittes der smb.conf(5) man page ins ## Deutsche. ## ## URL: http://linux.sungazer.de/doc/smb.conf.5.USERNAMEMAP.html (HTML Version) ## http://linux.sungazer.de/doc/smb.conf.5.USERNAMEMAP.txt (Plain Text) ## http://linux.sungazer.de/index.html (Index Seite) ## ## Übersetzt von Marius Brehler ## ================================================================================================ username map (G) Diese Option erlaubt Ihnen eine Datei zu spezifizieren die eine Funktion (mapping) zu Benutzernamen von Client zu Server enthält. Diese kann für verschiedene Zwecke benutzt werden. Die meist verbreitetste Variante ist es Benutzernamen, die unter DOS oder Windows benutzt werden, zu mappen so das diese auch unter UNIX verwendet werden können. Eine Andere ist es viele Benutzern auf einen Benutzer zu mappen so das es z.B. einfacher ist Dateien gemeinsam zu benutzen. Die Map Datei wird Zeile für Zeile analysiert. Jede Zeile sollte einen einzelnen UNIX Benutzernamen auf der linken Seite und dann ein '=' gefolgt von einer Liste Benutzernamen auf der rechten Seite enthalten. Die Liste von Benutzernamen auf der rechten Seite kann Namen von Gruppen enthalten, in welchem Fall jeder UNIX Benutzername der in dieser Gruppe enthalten ist, zutrifft. Der speziele Client Name '*' ist ein Wildcard und trifft auf alle Namen zu. Jede Zeile in der Map Datei darf bis zu 1023 Zeichen lang sein. Die Zeile der Datei wird verarbeitet indem der eingetragene Benutzername genommen wird und mit jedem Benutzernamen auf der Rechten Seite des '=' verglichen wird. Sollte der gelieferte Name mit irgendeinen Namen rechts übereinstimmen dann wird er durch den auf der Linken ersetzt. Die Verarbeitung wird dann in der nächsten Zeile fortgesetzt. Wenn irgendeine Zeile mit einer '#' oder einem ';' beginnt, so wird diese ignoriert. Sollte eine Zeile mit einem '!' beginnen, dann stoppt die Verarbeitung nach dieser, wenn in ihr ein mapping durchgeführt wurde. Andernfalls wird das Mapping fortgeführt indem jede weitere Zeile durchgearbeitet wird. Die Benutzung eines '!' ist am Nützlichsten, wenn Sie eine Zeile mit Wildcard Mapping benutzen. Um den Namen admin oder administrator zum UNIX Name root zu mappen benutzt man: root = admin administrator Oder um jeden in der UNIX Gruppe system zum UNIX Namen sys zu mappen würde man folgende Zeile benutzen: sys = @system Sie dürfen so viele Funktionen (mappings) in einer Username Map Datei haben wie Sie möchten. Wenn Ihr System die NIS NETGROUP Option unterstützt, dann wird die netgroup Datenbank vor der /etc/group auf zutreffende Gruppen kontrolliert. Sie können Windows Benutzernamen mappen die Leerzeichen enthalten indem sie doppelte Anführungszeichen (quotes) um den Benutzernamen setzen. Z.B.: tridge = "Andrew Tridgell" würde den Windows Benutzernamen "Andrew Tridgell" zu dem UNIX Benutzernamen "tridge" umformen (wörtl.: ausarbeiten). Das folgende Beispiel würde mary und fred zu dem UNIX Benutzer sys mapen und die Restlichen zu guest. Beachten Sie die Benutzung des '!' um Samba mitzuteilen die Verarbeitung zu stoppen wenn eine Zeile zutrifft. !sys = mary fred guest = * Beachten Sie die erneute Umformung (remapping) die auf alle andern vorkommende Benutzernamen angewendet wird. Wenn Sie somit eine Verbindung zu \\server\fred aufbauen und fred zu mary remappt wird, dann verbinden Sie sich in Wirklichkeit mit \\server\mary und Sie brauchen dann entsprechend marys Passwort und nicht das von fred. Die einzige Ausnahme ist, dass der Benutzername vom Passwort Server genehmigt ist (zumindest wenn Sie einen haben). Der Passwort Server erhält den Benutzername der zum Client gehört ohne Modifikation. Beachten Sie das kein reverse mapping gemacht wird. Der Haupteffekt den dies mit sich bringt, ist beim Drucken zu bemerken. Benutzer die gemapped wurden habe eventuell Probleme Druckaufträge als PrintManager unter WfWg zu löschen, weil dieser denkt Sie würden den Auftrag nicht besitzen. Default: no username map Beispiel: username map = /usr/local/samba/lib/users.map